Sanierung von Schadstoffen in privaten Gebäuden

Wenn Sie in Eigenleistung Ihren Wohnraum umbauen oder sanieren und auf unvorhergesehene Schadstoffe wie Mineralfasern, Eternit (Asbest), Schimmelpilze oder Taubenkot treffen, ist kurzes innehalten angesagt.

Speziell in Gebäuden aus dem Zeitraum zwischen 1950 und 1980 wurden häufig Baustoffe, Produkte und Hilfsmittel eingesetzt, die nach heutigem Kenntnisstand als Schadstoff eingestuft werden. Bei der Sanierung und dem Rückbau sind sie unter besonderen Anforderungen zum Gesundheits- und Umweltschutz auszubauen und als gefährlicher Abfall zu entsorgen.

Typische Schadstoffe in Gebäuden, die eine Sanierung erfordern, sind Asbest und Mineralfaser, polychlorierte Biphenyle (PCB), polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), schwerflüchtige Schadstoffe wie Holzschutzmittel sowie leichtflüssige Schadstoffe wie beispielsweise Formaldehyd. Auch kann eine Sanierung durch biologische Gefährdungen erforderlich sein. Durch das Vorhandensein von Schimmelpilzen, Bakterien und Taubenkot geht ein erhebliches Gefahrenpotenzial bei unsachgemäßem Umgang aus.

Mit unserer Erfahrung in diesem Bereich stehen wir Ihnen, auch gerne schon vor Baubeginn, beratend zur Seite. Ob ein Fußbodenbelag asbesthaltig ist oder das Parkett mit einem PAK haltigen Kleber aufgebracht wurde und eine Sanierung erforderlich ist, können auch wir nicht erkennen. Aber wir wissen wo diese Gefahren lauern und lassen Materialproben in einem Labor analysieren. Dann sind alle Baubeteiligten auf der sicheren Seite.

Die Entkernung eines gesamten Gebäudes bis hin zum sogenannten Rohbauzustand ist durch die Reinwald Umweltservice GmbH ebenfalls möglich. Dabei werden alle Materialien wie Böden, Fenster, Türen oder Möbel entfernt und einer stofflichen Verwertung zugeführt.